Calciumcarbid wurde erstmals 1862 vom deutschen Chemiker Friedrich Wöhler synthetisiert. Bei dem Versuch, Calcium vom Kalk zu trennen, unterzog der Wissenschaftler die Mischung einer längeren Erhitzung mit Kohle. Das Ergebnis war eine hellgraue Masse ohne Anzeichen von Metall. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Calciumcarbid zur Hauptquelle von Acetylen für die Großproduktion, die dringend eine Massenproduktion erforderte.
Thomas Wilson und Ferdinand Moissan entwickelten getrennt, aber fast gleichzeitig, eine Methode zur Herstellung von Calciumcarbid in einem elektrischen Schmelzofen. Diese Entdeckung führte zur Entstehung einer Industrie zur Herstellung von technischem Calciumcarbid.

