Bisher wurde graphitierter Petrolkoks in Verkokungsanlagen eingesetzt, die ein wesentlicher Bestandteil der Wärmebehandlung in der petrochemischen Industrie sind. Dabei handelt es sich in erster Linie um Restöl, das sich durch schlechte Qualität und Probleme bei der Weiterverarbeitung auszeichnet. Beim Verkokungsprozess wird Restöl in Petrolkoks und verschiedene leichte Erdölprodukte umgewandelt. Der resultierende Petrolkoks wird in gewöhnlichen Petrolkoks und hochwertigen Petrolkoks unterteilt, wobei letzterer der Vorläufer von graphitisiertem Petrolkoks ist. Der Unterschied zwischen diesen beiden Typen liegt vor allem in ihrer Eignung als Rohstoff für die Herstellung von Elektroden und anderen hochwertigen Graphitprodukten.

Gewöhnlicher Petrolkoks ist in der Regel von schlechter Qualität, und auch die daraus gewonnenen Leichtölprodukte sind von schlechter Qualität, mit einem hohen Restkohlenstoffgehalt und einem hohen Metallgehalt. Um akzeptable Erdölprodukte zu erhalten, ist daher deren Recycling erforderlich. Obwohl natürlicher Graphit in der Natur vorkommt, wird synthetischer Graphit aufgrund seiner vielen Vorteile häufig in Gießereien verwendet. Die Porosität, der Kohlenstoffgehalt und der Graphitisierungsgrad von künstlichem Graphit können präzise gesteuert werden, sodass er spezifische Anforderungen besser erfüllen kann. Darüber hinaus wird Petrolkoks hauptsächlich zur Herstellung von Graphit verwendet.

