Zinnbarren -Silber-weißes Metall, weich und duktil. Schmelzpunkt 232 Grad, Dichte 7,29 g/cm3, ungiftig. Blei und Zink sehr ähnlich, sieht aber heller aus. Es hat eine relativ geringe Härte und kann mit einem Messer geschnitten werden. Hat eine gute Duktilität, insbesondere bei einer Temperatur von 100 Grad, und kann zu sehr dünner Zinnfolie mit einer Dicke von weniger als 0,04 mm gestreckt werden.
Zinn ist außerdem ein niedrig schmelzendes Metall mit einem Schmelzpunkt von nur 232 Grad, sodass es mit einer Kerzenflamme zu einer gut fließenden Flüssigkeit wie Quecksilber geschmolzen werden kann.
Reines Zinn hat eine besondere Eigenschaft: Beim Biegen von Zinnstangen und Weißblechplatten ist ein besonderes Berstgeräusch zu hören, ähnlich einem Weinen. Dieses Geräusch entsteht durch Reibung zwischen den Kristallen. Bei der Verformung des Kristalls entsteht diese Reibung. Seltsamerweise wird dieses „heulende Geräusch“ bei der Verformung nicht erzeugt, wenn stattdessen eine Zinnlegierung verwendet wird. Daher wird diese Eigenschaft von Zinn häufig verwendet, um festzustellen, ob es sich bei einem Metallstück um Zinn handelt.

