Die Herstellungsverfahren für Ferrosiliciumnitrid sind unterschiedlich. Zusätzlich zum Gehalt an Verunreinigungen im rohen Ferrosilicium selbst werden während des Produktionsprozesses verschiedene Bindemittel hinzugefügt, die zwangsläufig verschiedene Verunreinigungen einbringen. Als Bindemittel wird meist Harz verwendet. Bei der Verwendung von Harz als Bindemittel sind die Restkohlenstoff- und Schwefelgehalte relativ hoch. Bei Verwendung anderer Bindemittel wird die Gesamtmenge der eingebrachten Verunreinigungen normalerweise auf 1 % beschränkt.
Im Produktionsprozess von Ferrosiliciumnitrid wird Ferrosilicium als Referenzgewicht verwendet, um qualifizierte Produkte mit 30 % Stickstoff und einem Gesamtgewicht von 50 % zu erhalten (d. h. 30 % Stickstoff + 2,5 % Sauerstoff + 1 % Bindemittelrückstand). Der geschätzte Gehalt an Aluminium und Kalzium beträgt 1,33 % bzw. 1 %.
Die Obergrenzen für den Aluminium- und Kalziumgehalt liegen in der Norm bei 1,5 % und 1 %. Der Herstellungsprozess von Ferrosiliciumnitrid erfolgt bei hohen Temperaturen und enthält keine Feuchtigkeit. Während der Verarbeitung von Fertigprodukten müssen qualifizierte Produkte versiegelt und verpackt werden, um die Adsorption von Feuchtigkeit in der Atmosphäre zu verhindern, da Ferrosiliciumnitridpulver üblicherweise in nicht wasserbezogenen feuerfesten Materialien verwendet wird. Die Norm schreibt vor, dass H2O<0.1%.




