Verunreinigungen in Ferrosiliciumnitrid

Nov 07, 2024 Eine Nachricht hinterlassen

Die Methoden zur Herstellung von Ferrosiliciumnitrid variieren. Zusätzlich zum Verunreinigungsgehalt im rohen Ferrosilicium selbst werden während des Produktionsprozesses verschiedene Bindemittel hinzugefügt, die zwangsläufig verschiedene Verunreinigungen einbringen. Als Bindemittel wird meist Harz verwendet. Bei der Verwendung von Harz als Bindemittel sind die Restkohlenstoff- und Schwefelgehalte relativ hoch. Bei Verwendung anderer Bindemittel wird die Gesamtmenge der zugesetzten Verunreinigungen normalerweise auf 1 % beschränkt.

Der Ferrosiliciumnitrid-Produktionsprozess verwendet Ferrosilicium als Ausgangsgewicht, um ein qualifiziertes Produkt mit 30 % Stickstoff und einem Gesamtgewicht von 50 % herzustellen (d. h. 30 % Stickstoff + 2, 5 % Sauerstoff + 1 % Bindemittelrückstand). Der berechnete Aluminium- und Calciumgehalt beträgt 1,33 % bzw. 1 %. Die Obergrenzen für Aluminium und Kalzium liegen in der Norm bei 1,5 % und 1 %. Der Herstellungsprozess von Ferrosiliciumnitrid ist hochtemperatur- und feuchtigkeitsfrei. Während der Verarbeitung des fertigen Produkts müssen qualifizierte Produkte versiegelt und verpackt werden, um eine Feuchtigkeitsadsorption in der Atmosphäre zu verhindern, da Ferrosiliciumnitridpulver üblicherweise in nicht wasserbezogenen feuerfesten Materialien verwendet wird. Die Norm schreibt vor, dass H2O<0,1%.