Warum können manche Arten von Gaskoks zum Schmelzen von Ferrosilicium verwendet werden?

Nov 06, 2024 Eine Nachricht hinterlassen

Metallurgischer Koks wird am häufigsten als Reduktionsmittel beim Ferrosiliciumschmelzen verwendet. Metallurgischer Koks - ist Koks, der bei einer Verkokungstemperatur von 1100 bis 1300 Grad im Verkokungsprozess entsteht, daher wird er auch Hochtemperaturkoks oder Vollkoks genannt. Koks, der bei einer Verkokungstemperatur von 600 bis 800 Grad entsteht, wird Niedertemperaturkoks oder Halbkoks genannt. Gaskoks - ist eine Art Niedertemperaturkoks. Der sogenannte Gaskoks ist ein Nebenprodukt der Gasproduktion.

 

Die Eigenschaften von Gaskoks und Hüttenkoks werden wie folgt verglichen:

1. Widerstand
Der Zusammenhang zwischen spezifischem Widerstand und Temperatur verschiedener Kokse mit einer Partikelgröße im Bereich von 10 bis 15 mm ist in Abbildung 4 anhand tatsächlicher Messungen dargestellt. Der Widerstand von Gaskoks ist höher als der von Hüttenkoks. Selbst bei höheren Temperaturen ist seine Beständigkeit immer noch höher als die von Hüttenkoks. Ein wichtiger Vorteil von Gaskoks ist seine hohe Beständigkeit. Die Praxis hat gezeigt, dass beim Schmelzen von Ferrosilicium ein Teil des Gaskokses verbraucht wird und die Elektrode tiefer in die Charge eingeführt werden kann, was den Energieverbrauch senkt.

 

2. Chemische Zusammensetzung
Gaskoks enthält weniger festen Kohlenstoff und mehr Asche und seine chemischen Eigenschaften sind nicht so gut wie metallurgischer Koks. Dies ist auf die niedrige Verkokungstemperatur von Gaskoks zurückzuführen. Der Kohlenstoffgehalt von Gaskoks ist gering, daher muss bei der Verwendung als Reduktionsmittel mehr Kohlenstoff hinzugefügt werden. Gleichzeitig erhöht sich aufgrund des hohen Aschegehalts im Gaskoks die Menge an Schlacke beim Schmelzen. Andererseits ist seine mechanische Festigkeit aufgrund -des geringen Kohlenstoffgehalts im Gaskoks gering. Beim Schmelzen kommt es häufig zu Kohlenstoffmangel im Tiegel und darunter. Wie man sehen kann, wird Gaskoks als Reduktionsmittel beim Schmelzen von Ferrosilicium verwendet und es ist schwierig, den Zustand des Ofens aufrechtzuerhalten.

 

3. Porosität und Reaktivität
Die Porosität von Gaskoks ist 40–60 % größer als die von Hüttenkoks. Dies erhöht nicht nur den Widerstand des Gaskokses, sondern vergrößert auch die Reaktionskontaktfläche. Andererseits ist auch die Reaktivität von Gaskoks höher, was sich günstig auf die Reaktionsgeschwindigkeit auswirkt.